von Nordmazedonien über Albanien nach Griechenland

 18.07.23

Nach dem leckeren Abendessen, das wir gestern auf dem Camping genossen, es gab lokale Spezialitäten, eine Art Lauch-Wähe, Tsatsiki und einen feinen selbstgemachten Kuchen zum Dessert, ging es Heute gemütlich weiter.


Nachdem wir uns fast auf dem ganzen Camping (es waren 4 Camper und ein Zelt) persönlich verabschiedeten ging es in Richtung Albanien. Der Grenzübertritt dauerte diesmal zwar etwas länger, aber alles in allem ging alles ziemlich reibungslos.

Die erste Pause gab es im Städtchen Korçë wo wir die Katedralja Ortodokse "Ringjallja e Krishtit" besichtigten und dann, nach Kaffee und Kuchen, noch etwas durch die Strassen flanierten. 



Bevor wir unseren heutigen Schlafplatz am Lake Prespa fanden.


19.07.23

Mit einem weiteren wunderschönen Sonnenaufgang begann der heutige Tag.

Von Zrnovsko ging es über einen holprigen weg zum Dörfchen Cerje und von dort über das Dörfchen Rakicke weiter zur Grenze nach Griechenland. Vor allem Cerje liegt abgelegen und ist ohne 4x4 gar nicht zu erreichen, dementsprechend wirkt es ein bisschen als würde man eine Zeitreise machen.

In Griechenland fanden wir unseren Schlafplatz in der Nähe von Psarades, wieder am Lake Prespa, dies Mal einfach auf der anderen Seite.

Flora, Fauna und die Tierwelt sind schon erstaunlich, gestern haben wir hunderte von Schwalben gesehen, Schildkröten, heute unzählige Schmetterlinge, diverse Bienenarten, Pelikane, Fledermäuse. 




Der Tag verabschiedete sich mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und die Nacht wachte mit einem Sternenhimmel, der Seinesgleichen sucht.


20.07.23

Sprint Start, meditieren einräumen und dann los, war das Motto heute. Kaum hatten wir unseren Platz am Lake Prespa verlassen, bekamen wir Geleitschutz von der Flug-Patrouille Pelikan, welche uns mit 10 Fluggeräten über ein Teilstück begleiteten, bevor sie zu einer grösseren Gruppe von nochmals mindestens 40 Pelikanen abbogen, sehr eindrücklich. Zuerst ein kleiner Stopp im kleinen Städtchen Florina um einzukaufen und einen Kaffee zu trinken, bevor es weiter ging, zum Skra-Wasserfall. Verschwindibus verpasste den offiziellen Parkplatz und führte uns über eine kleine, steile 4x4 Strecke direkt zum Fluss. Zuerst ein kleiner Spaziergang zu dem wirklich schönen, kleinen Skra-Wasserfall und dann wieder zurück zum Flüsschen um dort noch ein erfrischendes Bad im klaren und kühlen Wasser zu geniessen.





Herrlich, nach zwei Tagen ohne Duschmöglichkeit und bei einer Durchschnittstemperatur von über dreissig Grad. Dann entschieden wir uns dafür die restlichen gut 100 KM zum Kerkini Lake auch noch in Angriff zu nehmen, damit wir am nächsten Tag die Reise um den See gleich vor Ort starten können. Gut entschieden, denn wir wurden mit einem schönen Platz an einem Teich mit herrlicher Aussicht belohnt. Eine Herde Ziege kam auch noch vorbei um Wasser zu trinken.




21.07.23

Der Besuch des Kerkini Lake view-point hatte sich auf jeden Fall für uns gelohnt, unzählige Bienenfresser und Wiedehopfe konnten wir aus nächster Nähe beobachten, wie sie vor uns herflogen. Diverse Reiher, Pelikane, Löffler und sogar eine Herde Wasserbüffel haben wir gesehen. 



Ach ja, und dann war da noch der Damm, welcher am Schluss in einem Feldweg endete, welcher Indiana Jones gerecht geworden wäre. Unzählige, dicke Kreuzspinnen welche Netze über den ganzen Weg spannten, als wollten sie den Verschwindibus einfangen, dementsprechend sah der Bus auch aus. Viele kamen mit und schützten sich in Rillen, beim Rückspiegel an einem etwas windgeschützten Ort. Nach der Tour mussten wir erstmal einen Waschplatz aufsuchen, um die zähen, klebrigen Spinnenfäden und die Spinnen loszuwerden und wieder klare Sicht zu erhalten. 



Als Belohnung gab es einen Cappuccino Fredo in Serres und ein feines Dessert für später. Am späteren Nachmittag trafen wir auf dem Camping Keramoti ein, wo wir zwei Nächte verbringen werden. Einen kurzen Abstecher zu Fuss ins kleine Hafenstädtchen, wo all die Fähren zu den Nachbarinseln starten und ein leckeres, typisch griechisches Abendessen rundeten einen tollen Tag ab.




22.07.23

Pause auf dem Camping Keramoti, Lagebesprechung und Abänderung unserer Route, wir entschieden uns im Moment nicht weiter nach Osten zu fahren, sondern morgen die Fähre zu nehmen und einen Abstecher auf die Insel Thassos zu machen.


23.07.23

Gesagt getan, kaum gepackt, haben wir, gefühlt, Minuten später schon auf der Fähre eingecheckt, welche uns nach einem Cappuchino und ein paar Fotos, wieder auf der Insel Thassos absetzte. 



Nach einem Abstecher zum Einkaufen ging die Fahrt noch gut eine halbe Stunde über Land bevor wir den neuen Camping erreichten, welcher uns bis jetzt sehr gut gefällt und auf dem wir wohl einige Tage bleiben werden.

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